Spaß an der Musik ist ihre Antriebsfeder, man findet mittlerweile viele verschiedene Facetten, doch Punkrock bleibt die gemeinsame Basis. Mal schneller, mal lauter, mal leiser und nachdenklicher, doch immer mit Gefühl. Seit ihrer kurzen Auszeit ab 2007 sind sie seit 2011 wieder auf den Konzertbühnen dieser Welt unterwegs, haben neue und auch alte Hits im Gepäck.
Reggae meets Ska meets Rhythm meets Oi! meets Punkrock meets Hardcore. Arthur & the Spooners bringen eine eigene Mischung aus diesen Genres an den Mann und interpretieren dabei alte Klassiker in ihrem Aggro Ska, Rhythm & Oi! Gewand neu.
Sie waren bisher bei jedem Spirit am Start und lassen es sich natürlich nicht nehmen, uns erneut zu beglücken. Sie komplettieren ihre 11er Serie auf dem Spirit, VIVA BW.
Sollte jemand jemals eine österreichische Antwort auf Alice Cooper benötigen: BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE sind es. Sie sind außerdem die Antwort auf viele andere nicht gestellte Fragen: Gibt es ein Leben nach dem Untod? Kann man Horrorfilme musikalisch umsetzen? Kann man Glamrock, Mariachi-Sounds, Blues, Wiener Lied, A-HA und Psychobilly mischen? Kann Billy auch auf Deutsch gut klingen? Die Antwort ist immer: Ja, man kann. Irgendwie. Um die Musik der Zombies zu fassen, reichen diese Fragen auf jeden Fall nicht aus. Die Zombies lassen Genregrenzen außer acht und spielen mit ihnen. Selbst nach x-maligem Hören gibt es noch etwas zu entdecken.
Die „London Skinhead Crew“ hat bei ihrem Stell-dich-ein 2014 Blut geleckt und wird uns nund 3 Jahre Später zum zweiten Mal auf dem Spirit beglücken. Euch erwartet englischer Skinheadsound der alten Schule gepaart mit der typisch britischen Fußballatitüde. Workingclass-Oi meets Sing-A-Long Smash. Ein Fest für jeden, der sich Skinhead nennt.
Wild ging es zu im Bremer Süden in den 80ern. Punks und Dropouts fanden Zuflucht vor Schlägerprolls, die unglücklicherweise immer gleich in Form von Brüderpaaren oder ganzen Familiensippen den Stadtteil unsicher machten im Autonomen Jugendzentrum Huchting, bewaffneten sich dort mit Musikinstrumenten und probierten sich in fast täglich wechselnden Besetzungen aus.
Auf diesem kreativen Nährboden fand sich im April 1986 eine Formation zusammen, die sich mit ihrem schrägen Mix aus Punk- und Metal influenzierten Riffs und originellen deutschen Texten schnell einen Namen weit über die Grenzen Bremens hinaus erspielen konnte.
Das Jugendzentrum ist längst Geschichte, die Dimple Minds spielen immer noch. Sänger Ladde und Gitarrist Ole sind noch von der Ur-Besetzung dabei, Drummer Steff schwingt seit über eine Dekade die Stöcke und den Bass übernimmt jetzt mit Andy auch kein ganz Unbekannter, ist er doch schon auf der „Toleranz ist heilbar!“-Tour für ein paar Gigs für den erkrankten Mao eingesprungen, und hat bei einigen Shows im Bremer Schlachthof den Background-Chor unterstützt.
„Aufsteh’n“ so heißt das letzte Album der 1986 gegründeten Band „Die Skeptiker“ um den Ausnahmesänger Eugen Balanskat. Auch 2014 bleibt Stimme erstes Instrument und Text genießt höchste Priorität. Nach erfolgreich absolvierten Recordrelease Konzerten 2013 in Deutschland, Schweiz und Östereich gehen „Die Skeptiker“ nun frisch rasiert und gut gelaunt in die nächste Runde. Das neue Album wurde in den handelsüblichen Printmedien aber auch auf den Livekonzerten von den Fans ordentlich abgefeiert und gilt nicht nur bei Insidern als dass stärkste Werk der berliner Band, seit der legendären Sauerei Scheibe, aus den Jahre 1991. Sang man damals Deutschland halt’s Maul, quasi als direkte Antwort auf brennende Asylantenheime in Lichtenhagen, Hoyerswerda und wiedererstarkten Nationalstolz tumber, sinnentleerter, gewaltätiger Attitüde gegen schutzbedürftige Minderheiten, so heißt es heute „das System es kollabiert“ aus aktuellem Anlass zur Bankenkrise, Staatsverschuldung sowie die ethisch und moralische Verwahrlosung der Gesellschaft. Anspieltips: einmal durchhören…..
1990 in Eindhoven gegründet, sind Discipline eine der wenigen Bands die es geschafft haben, die Hardcore- und Skinheadszene in einem Sound und einem Publikum zu vereinen. Nach den unrühmlichen Begebenheiten vor einigen Jahren sind sie mittlerweile zurück mit Merijn Verhees am Gesang und ballern wie eh und je durch ihren Street Rock’n’Roll Sound aus Hardcore und Oipunk. Wir freuen uns erneut die Holland-Hooligan-Helden zu begrüßen.
20 Jahre tummeln sie sich schon im Punkrockbereich, 2017 tragen sie ihre Hymnen nun auch aufs Spirit.
Die jamaikanische Sängerin ist die erste originale Vokalistin der legendären Skatalites. Mit Solo-Sngles und natürlich mit ihren Duetten mit Jackie Opel machte sie in den sechziger Jahren als junges Mädchen zuerst von sich Hören. wenn immer ihr Name fällt, schlagen die Herzen der SKA -UND Reggaefans auf der ganzen Welt höher. Seit Anbeginn der Skatalites-Reunion vor einigen Jahren sind ihre gefeierten Gesangseinlagen ein fester Bestandteil der Alben und der Shows, und es gibt wohl kaum einen Konzertbesucher, dem Doreen Shaffer mit Stücken wie ‘The Vow’, ‘Sugar Sugar’ und ‘Welcome You Back Home’ nicht einen wohligen Schauer verschafft. Die wahre First Lady des authentischen Jamaika SKA.
Berlin? Nee, Bernau! Ska-beeinflusste Skinheadfolklore. So beliebt und so bescheiden die Mannen um Sänger Willi immer sind, müssen sie natürlich auch 2017 wieder dabei sein. Natürlich wird’s auch in diesem Jahr wieder rappelvoll vor der Bühne, denn nur wenige Bands versprechen stets so eine saugute Party, wenn sie zum Tanze aufspielen. Laut und sangesfreudig werden auch in diesem Jahr prickelnde Bernauer Bierchanson erklingen. Schuhe geschnürt und Kehle geölt wenn die Könige reisen! Kommen, seh’n und singen!
Die Real McKenzies haben einen lengendären Status erreicht. Ihre Live-Shows sind hoch angesehen und dafür bekannt, selbst großem Publikum den Atem zu rauben. Sie haben die Welt.
Deutschlands meiste Band der Welt beehrt das Spirit wieder. Wir werden alle sterben! Zumindest singen werdet ihr diese Zeilen hoffentlich lauthals vor der Bühne, wenn die Mannen um Sänger Stumpen ihre geniale Bühnenshow abziehen. Irgendwo zwischen Rock mit Punkattitüde und Funmetal zuhause, zerlegen die Berliner seit über 20 Jahren alle Bretter der Republik. Nun also auch unsere. Heureka das wird ein Spaß. Wir sehen uns vor der Bühne. Mal sehen wieviel danach noch davon übrig ist.
Im Januar 2016 erschien ihr erstes Album nach 10 Jahren Pause – „Tiergarten“ – mal wütend, mal überdreht und leichtfüßig, oft eingängig und immer angriffslustig: 2-Akkorde Protopunk, Wave, Powerpop, eingängige Punkrock-Hooks, Unterhaltung mit Charme trifft auf Frontalangriff, Tiefgang und Tiefschlag. Motto: „Erst schießen, dann fragen!“. Live bietet die Band einen bunten Mix aus alten Songs
und der „Tiergarten“-LP, eine Setlist von 1993 – 2016 im Spannungsfeld zwischen Punk, Trash, Politik, Pop,Subversion und pietätlosem Entertainment.
Wir präsentieren mit Freude Mr. Symarip, den einzigartigen Roy Ellis. Mit seiner Band SYMARIP gehörte er zu den ersten in der Ska- und Rocksteadyszene, die sich mit ihren Texten der jungen englischen Skinheadbewegung widmeten. Skinheadreggae hieß das ganze nun und vereinte englische Subkultur mit der Kultur westindischer Migranten. „Skinhead Moonstomp“, „Skinhead Girl“ oder „Skinhead Jamboree“ sind nicht nur Klassiker des Genres, sondern werden bis heute zigfach gecovert. ROY ELLIS ist einer der letzten großen Protagonisten des Ska und Rocksteady. „I want all you skinheads to get up on your feet , put your braces together and your boots on your feet and give me some of that old moonstomping!”
Eindeutiger Name, Instrumentierung und Optik ebenso. Auf den ersten Blick scheint alles klar: Folkpunk irischer Prägung mit bekannten Melodien und Texten über Guinness. Doch weit gefehlt! Natürlich spielen MR. IRISH BASTARD folkigen Punk der Marke POGUES und vor allem mit allerhand Klischees, an den entscheidenden Stellen sind sie aber nicht so typisch, wie vermutet. Der Traditionen bewusst, ist es für die Dame und die Herren wichtig, sich durch diese nicht selber zu beschränken und den Blick nach vorn zu wahren und über den eigenen Tellerrand zu schauen. Auf die tolle Debüt-EP „St. Marys School Of Drinking“ folgte Anfang dieses Jahres der erste Longplayer „Bastard Brootherhood“, wieder auf dem bandeigenen Label Reedo. Auf diesem zeigt die Band ihre ganze Klasse, begeistert durch mitreißende Songs auf internationalem Niveau, der Daumen zeigt durchweg steil nach oben. Allerhöchste Zeit also, hinter die Kulissen zu blicken und der Band auf den Zahn zu fühlen. Die gemeinsame Shamrock Clash Tour mit FIDDLER’S GREEN und BLOOD OR WHISKEY bot den passenden Rahmen, um mir ein umfassendes Bild zu verschaffen. Zwischen Soundcheck und Nightliner entwickelte sich ein angenehmes Gespräch mit der kompletten Band, die um ihre Stärken weiß und Spaß mit Tiefgründigkeit vereint.
Neben all den Metalcore-Bands, die den Markt seit Jahr und Tag überfluten und dabei Hardcore mit deutlichen Metaleinflüssen mischen, gibt es immer wieder einige, die die Fahne des Hardcores auch gegen den derbsten Sturm in die Höhe halten. Zu diesen Bands zählen Terror aus Los Angeles. Diesen schlichten, aber treffenden Namen denken sich Shouter Scott Vogel, die beiden Gitarristen Doug Weber und Todd Jones sowie Basser Carl Schwartz und Drummer Nick Jett aus, die alle ihren Faves von den Cro-Mags oder Agnostic Front nacheifern wollen. Wie es sich für eine waschechte Hardcoreband gehört, reißen sich die Jungs schon vor ihrer ersten Veröffentlichung den Arsch auf und organisieren sich ihre eigenen, kleinen Tourneen quer durch die USA und auch Kanada. Nun zieht es sie auch ins beschauliche Brandenburg auf das 11. Spirit
Wenn man nach der wichtigsten deutschen Punkband fragt, fällt neben den Hosen und den Ärzten auch der Name Slime. Doch im Gegensatz zu den genannten, kommerziell erfolgreichen Gruppen besitzen Slime seit ihrer Gründung ’79 bis zum vorläufigen Ende ’95 einen Untergrund-Status. Slime beeinflussen unzählige Gruppen, doch ihre Power bleibt trotzdem unerreicht. Ihre Wut und Texte bleiben wichtig. Eine andere Punkband fragt dennoch, „ob Slime vielleicht ein Fehler war“. Die Boxhamsters diskutieren in „Mono“ die Wichtigkeit der frühen Parolen. Doch nur weil jeder dumme Proll Lieder wie „Nazis Raus“ oder „Bullenschweine“ mitgrölen kann, sind sie nicht weniger wichtig. Sie sind eine Bestandsaufnahme einer Phase in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Leider haben sie auch heute nicht viel von ihrer Aktualität verloren. Das sehen Slime ähnlich, denn Ende 2009 legen sie der Republik auf Konzerten wieder gezielt die Finger in die Wunden und stauen bis 2012 sogar genug Wut auf, um ein neues Studioalbum zu veröffentlichen
Mark Foggo ist seit Ende der 1980er Jahre ein fester Bestandteil der europäischen Skaszene und wird regelmäßig in einem Atemzug mit Szenegrößen wie The Hotknives (GB), Mr. Review (NL) und The Toasters (USA) genannt. Mark Foggo’s Skasters haben zahlreiche Alben veröffentlicht, den eigentlichen Reiz der Band machen jedoch die Konzertauftritte und Bühnenshows aus.
Die Hamburger Partypiraten von Rotz & Wasser sind auch mal wieder zu Gast in Niedergörsdorf. Stets den Schalk im Nacken präsentieren euch die Jungs von der Waterkant ihren 24/7 Skinhead-Rock’n’Roll Sound. Auftritte der Jungs, mit den Sternburg-Export Trainingsanzügen, eskalieren regelmäßig in Partyexzesse. Ob Working-Class, Way of Life oder Ode an die Frauen: Die 4 Männer wissen einfach was der Skinhead von heute sehen und hören möchte. Freut euch also auf knackigen Oi-Punk mit Charme, Humor und mächtig viel Oldesloer Korn!
Kärbholz werden gerne mal in die unseelige Deutschrockecke geschmissen, dabei ist ihr Sound alles andere als stumpf und banal. Viel mehr mixen die 4 Nordrhein-Westfalen klassischen Rock mit Indieelementen und würzen das Ganze mit einer exquisiten Mischung Punkrock. Heraus kommt astreiner Vollgas-Rock’n’Roll ohne miefe Deutschrockattitüde.
KNOCHENFABRIK war eine der wichtigsten und einflussreichsten deutschsprachigen Punkbands der 90er und erfreut sich noch heute mindestens genauso großer Beliebtheit wie damals. Fast jeder hört KNOCHENFABRIK: Der vollgekotzte Iro-Punker, der kiffende Hippie-Punk mit Fischerhut, der Studentenpunk mit Hornbrille, der Punk hörende Normalo – praktisch jeder, der überhaupt auf Punkrock steht. Nun ist es Zeit dem zu huldigen.
Volker Putt stehen auch in diesem Jahr wieder auf der Spirit-Bühne. Der Name ist einfach Programm. Krachiger Oi-Punk, mal humorvoll, mal nachdenklich aber immer pogotauglich. Wir freuen uns, dass die Jungs ein so tolles Beispiel dafür sind, wie man von einer Contestband den Sprung auf die wichtigen Szenebühnen der Republik schaffen kann. Anschauen lohnt sich, CD-Kauf noch viel mehr!
Zum 4. Mal in Folge, einfach weil sie zu gut sind, um sie nicht einzuladen, können wir uns auf Buster Shuffle freuen. Die Ska-Sensation aus England begeistert nach wie vor jeden, der nur ein paar Töne der Band hört. Live ein absoluter Kracher, tanzbar ohne Ende und mal ehrlich, wer steht nicht auf den sexy Cockney-Akzent von Sänger Jethro Baker? Anschnallen bitte, This is our night out!
Attitüde, Freundschaft, Stil…das ist nicht nur ein Song des Meck-Pomm-Fünfers, man darf es wohl getrost auch als Bandmotto verstehen. Seit über 20 Jahren kesseln die Jungs nun schon ihre Songs in den Äther und werden immer besser. Vom Rumpel-Oi von einst sind nur noch die aggressiven, kein Blatt vor den Mund nehmenden Texte geblieben. Der Rest sind harte Riffs und feine Melodien.
Feinster Ska ohne Schnörkel –
Die Iren spielen einen Sound, der nach UK-Ska-Revival der 80er Jahre klingt. Feinster Ska ohne Schnörkel mit schöner charismatischer Stimme vom Sänger Kevin Kenny. Neben Shows mit den Bad Manners (was auch irgendwie passt) und anderen Ska-Größen wie Selecter, Stranger Cole sind die Hacklers auf dem aufsteigenden Ast des Ska-Himmels. Im Mai 2016 haben die Hacklers ihr Debütalbum auf Contra Records veröffentlicht.
Hier wird vermengt, was zu vermengen geht. Von Metal bis Schlager wird alles in den Luckenwalder Topf geworfen. Der Alte (Bass, Gesang), Pati Gorgoroth (Gitarre), Der Papst (Keyboard), Atze (Drum), Mackse (Tanz, Vocals, Eierlikör und Eisbein), Mark Mosby (Performance, Schminke, falsche Hupen) und der SanDRACHEN (Backing Vocals, Performance, Requisiten und Kostüme) zelebrieren kompromisslosen Brutal-Hard-Schlager. Eine einzigartige Bühnenshow mit Pyrotechnik und reichlich Konfetti, gepaart mit fraglichen Songs und der typischen Luckenwalder Mundart ergeben ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Schön und einfach nur bekloppt! Darf man nicht verpassen!
Der sympathische Dreier darf eigentlich auf keinem Spirit fehlen und so beehren uns Goethe, Thom und Tias auch in diesem Jahr in Niedergörsdorf. „In Zeiten leerer Kassen“ dachten sich die Jungs, dass sie auch mal wieder ins Studio gehen könnten. Kostproben konnte man sich davon in den letzten Wochen einige live einholen. Und auch bei uns wird es sicherlich das ein oder andere neue Schmankerl aus der Zaunpfahlkiste geben plus sämtliche Klassiker als obendrauf. Am Ende stellt sich eh wieder jeder die Frage: Warum sind schöne Tage so schnell um?
Frisch und fröhlich darf man getrost eine Volle-Kanne-Charmepunk-Offensive erwarten. Der Duffman wird mit Sicherheit auch wieder sein Bestes geben, um die Barney Army mit reichhaltig Flüssigem zu versorgen, denn sie sind die „Gumbles Barney Army Beischlaf, Delirium und Oi!“
Hörinfarkt – das sind 7 Freunde, die 20 Jahre nach der Wende in einer Region mitten im Umbruch einen Weg suchen, Musik zu machen. Musik ohne Schnörkel, nichts Neues, keine große Kunst, weder Hamburger Schule, noch Berlin Mitte, auch nicht Dresden, sondern Dessau. Und so klingen Hörinfarkt: Ein wenig von den Ärzten da, ein wenig von den Hosen da und die Bläser sorgen für einen Hauch von Ska. So entsteht Punkrock, der für die Bühne gemacht ist, zu Herzen geht und in die Sprunggelenke. Im Februar 2014 erscheint der zweite Longplayer „AbhörSKAndal“ und man wird sich davon überzeugen können, dass die Jungs musikalisch gereift sind. Die Bläser kommen noch ein wenig mehr zur Geltung, aber nichts desto trotz bleibt man sich der tanzbaren und unterhaltsamen Mischung aus Punk und Ska
treu. Man darf gespannt sein …
Einmal Selbst die großen Punkkracher mit Band schmetter, aber kein Instrument zur Hand? Kein Problem, stellt euch ans Mikrofon und überlasst der PIY Punkrock Karaoke Combo den Rest, nur den Text solltet ihr drauf haben.
Dass Streetcore Made In Berlin dank TOXPACK ein Qualitätsmerkmal geworden ist, spricht sich auch bis ins europäische Ausland herum: Seit 2005 stehen regelmäßig Ausflüge nach Italien, Spanien oder Griechenland auf dem Plan. Die Fans vor Ort lechzen nach hartem, tanzbarem Rock – und singen die Texte aus der TOXPACK-Feder Wort für Wort mit. Ganz besondere Erlebnisse, die die Band immer weiter zu einer Einheit mit großem Selbstbewusstsein zusammen schweißen.
TOXPACK wachsen stetig und rutschen auf den Running Orders der wichtigen Szenefestivals Slot für Slot weiter nach oben. Das „Endless Summer“ – alljährlicher Treffpunkt von Punks, Skins, Hools – wird regelmäßig beackert, genauso wie „Punk & Disorderly“, „Spirit from The Streets“ und das „With Full Force“. Vor der TOXPACK-Bühne tummelt sich seit den Anfangstagen eine wilde Mischung aus Punks, Oi!-Skins, Rockern, Hardcorelern – und vor allem Liebhabern energetischer Musik zum Mitsingen, Mitfühlen, Mittanzen. Nicht gern gesehen sind dagegen Nazi-Glatzen. Waren sie noch nie, werden sie nie sein. Auf TOXPACK-Shows wird die alte Sham 69-Vision lebendig: „If the kids are united – they will never be divided.“
Das Urgestein des deutschen Streetpunks, die Troopers aus Berlin, geben sich erneut die Ehre auf dem Spirit!
Nachdem die Band durch alle Höhen und Tiefen gegangen ist, zahllose Besetzungswechsel überstanden und sämtlichen Trends den Mittelfinger gezeigt hat, präsentieren Atze und seine Mitstreiter auch 3 Jahrzehnte nach ihrer Gründung ihren rauen Gassenhauer – Strassensound, der seinesgleichen sucht! Oft kopiert, nie erreicht vom Mob geliebt und von zahlreichen Kritikern immer wieder verrissen, schreiben die Troopers den Soundtrack für das Strassenköterleben!
Purer Punkrock fliesst tief in den Adern der Street Dogs, mit kompromisslosen Texten und Punkrock Hymnen.
2002 betraten sie die Bühnen dieser Welt und veröffentlichten eine Reihe von Alben.
Nach unaufhörlichen Touren rund um die Welt mit Bands wie: The Offspring, Anti-Flag, sowie eigenen Headliner Touren durch die USA und Europa, führen die Street Dogs wieder in den Kamp gegen soziale und politische Ungerechtigkeit.
Die elektronische Bühnenwurst ist endlich zurück auf dem Spirit. Mittlerweile in Berlin ansässig, können wir einfach nicht ohne ihn. Damals in Magdeburg war es schon eine sonderbare Party für alle Beteiligten und Skin und Punk fragten sich gemeinsam, was passiert da eigentlich grade Absurdes? In Niedergörsdorf wurde es noch abstruser. Grandiose Projekte und Freundschaften entwickelten sich zu ungeheurer musikalischer Vielfalt, ob mit Rummelsnuff oder Gleichlaufschwankung. Die Crew freut sich diebisch Herrn Tulpe mit neuem Album auf der Trashbühne präsentieren zu dürfen. „Disco, wat denn, wat denn?“
Einige Jahre gingen seit der Gründung der NORDWAND ins Land, Rock Against Niveau hat sich inzwischen in die Köpfe der deutschen Punkrock-Elite gebrannt. Das simple Erfolgs-Konzept: Themen ansprechen, die jeden interessieren (u. A. Gewalt, Suchtprobleme, Politik, moderner Fußball bzw. Korruption, Medien und Geschlechtsverkehr) und entartete Melodien optimieren, um sie auch dem anspruchsvollen Hörer zugänglich zu machen.
– Rock’n’Roll
– etwas Country
– und ein Schuss Punkrock
und so funktioniert das geniale Konzept der drei Jungs aus Magdeburg: Nicht nur im überfischten Cover-Tümpel die Rute auswerfen, sondern auch mal eine Anti-Nummer, wie z.B. die Schmonzette „Looking for Freedom“ vom alkoholhaltigen Bademeister Hasselhoff, auf die richtige Spur bringen. Diesen Song hat wohl jeder schon mal gehört, ob er nun wollte oder nicht. Im Original ein penetranter Ohrwurm der unschönsten Sorte aber ein Ohrwurm! In der Neufassung der 3 KINGS wurde der Song komplett entölt sowie entgiftet und erfreut nun als höchst entspannte Rockabilly-Delikatesse.
Der vierköpfige Punkrockdampfer GHOSTBASTARDZ lief im Jahr 2003 in Wetzlar/Hessen vom Stapel.
Musikalisch wird sich zwischen 90er Jahre Deutschpunk und Punkrock gepaart mit einem Schuss Rock&Roll bewegt und textlich bedienen sie nicht nur gängigen Klischees. Nach 3 Veröffentlichungen und unzähligen Liveshows wurde aus familiären und beruflichen Gründen 2012 eine 4 jährige Pause eingelegt. Seit 2016 sind die vier Jungs, immer noch im original LineUp, wieder auf der Bühne am Start und arbeiten parallel an einer neuen Veröffentlichung. Who you gonna call…?
Eine in sich gewachsene Alternative PunkRock-Band mit Ecken und Kanten, die auf eine spannende und stets herausfordernde gemeinsame Geschichte zurückblicken kann, die noch lange nicht zu Ende ist. IHRE MOTIVE sind eine Band, der keiner was kann und die nur noch macht, auf was sie Bock hat.
„Das Attribut „KULT“ wird ja mittlerweile gerne an jeden musikalischen Act gehängt, der es schafft, seine Erstveröffentlichung länger als 2 Jahre zu überleben und über eine mehr oder weniger hingebungsvolle Followerschaft verfügt, die den Akteuren in die entlegensten Locations folgt. Die ebenso schwer mysteriösen wie gnadenlos unterhaltsamen THE LOVE DICTATORS sind allerdings ein Phänomen, das diese Be- und Auszeichnung tatsächlich verdient und dazu noch einige andere.

10 Jahre ist es jetzt her, seit das Eurodance-Ensemble zum ersten mal mit seinem Soviet Flavoured Dancefloor die Party Szene crashte und deutschlandweit für das Revival der Tanzmucke jeder 90s Disco sorgte, die eigentlich sowieso nie weg war.

Und auch Live on stage war vom Underground Club für Schwarzträger bis zum Festival mit Punk Legenden wie WIZO und Slime seitdem alles für die vier Diktatoren dabei.
THE LOVE DICTATORS schlugen mit ihren Hymnen von Lenin, Lust und Leidenschaft für’s Partyvolk ein wie der Sputnik auf dem Platz der Republik. Landauf, landab hat das (angeblich) montenegrinisch/ukrainische Stimmungsbatallion seine Weisen von Wein, Weib und Working Class inzwischen getragen und das ganz ohne Balalaika, aber auch ohne jemals die wirklichen Identitäten von Sergeant Sergei, DJ Vibeseeker, Sir Stanislove oder Mary O.D. preiszugeben.

Irgendwo zwischen Dr. Alban und Goethe, HP Baxter und Marx ballert auch das brandneue Album „PARTY FOR THE PEOPLE“ mit Russendisko-Burnern nur so um sich!“

Sie hatten es nie leicht, sie waren immer so umstritten wie von einigen heißgeliebt, sie standen sich oft genug selbst im Weg. Seit 1981 haben sie kaum etwas ausgelassen, was der Rock’n’Roll seinen Protagonisten so an Verführungen und Fallen bereithält, und sind dementsprechend auch immer wieder mal auf die Nase gefallen. Aber sie sind dabei sich, ihren Fans und ihren Idealen treu geblieben. Und genau deshalb noch immer der (gar nicht so) heimliche Punk-Rock-Stolz des Südens: LustfingeR, jene Band aus dem Münchner Glasscherbenviertel Hasenbergl, die ab den frühen 80er Jahren mit einer so rotzfrechen wie charmanten Mischung aus melodischem Punk und dreckigem Rock’n’Roll gegen den glattgebügelten Zeitgeist anlärmte und Freunde in ganz Europa sowie auf drei US-Clubtouren sogar in Amerika fand. Dabei begleiteten sie Bands wie: The Exploited, U.K. Subs, Toy Dolls, The Pogues, The Ramones, 999, Peter & The Test Tube Babies und viele mehr. Über die Jahre haben sie eine Reihe Klassiker, Chart- und Partyhits des deutschen Punk-Rock geschaffen: „Bitte lieber Staatsanwalt“, „Pleite“, „Jimmy“, „Heilig“, „Zündstoff“ oder ihre Hymne für die Münchner Fußball-Underdogs, „Löwenmut“.
PUNKS UNDERSTAND NO FUN!!! GLEICHLAUFSCHWANKUNG sind wohl die schrägste Deutschpunkband mit der außergewöhnlichsten Bühnenperformance die Deutschland seit vielen Jahren unsicher machen.
Bei The Valkyrians geht es komplett um Punkrock, im Rudeboy Gewand, gepaart mit Rocksteady, Ska und Reggae Rhytmen. Ihr aktuelles Album ist eine Hommage an die Klassiker der vergangenen Jahrzente, und der die sie erschaffen haben, die einen großen Einfluss auf die musikalische Entwicklung der Band. Die Wurzeln bleiben im Punk.
Damit es noch lauter beim Spirit wird haben wir nochmal über den grossen Teich geschaut.
Geballten Hardcore-Punk werden euch Slapshot aus Boston um die Ohren hauen. In ihrer mittlerweile 30 jährigen Musikkarriere war es nur eine Frage der Zeit bis sie auch das brandenburgische Niedergörsdorf unsicher machen..
Der Countdown läuft ...
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